Skalierbare Ressourcen
Egal, ob nur der Infrastrukturpart oder das gesamte System ausgelagert wird: Cloud-Ressourcen lassen sich bei Bedarf erweitern oder reduzieren. Das verhindert teure Investitionsstaus und Überkapazitäten.
Für viele Unternehmen ist die Auslagerung von IT-Ressourcen in eine Cloud-Umgebung längst mehr als eine Kostenfrage. Vielmehr geht es um Effizienz, Verfügbarkeit und Security. Doch die Bedürfnisse variieren stark: Manche möchten eine Rundum-Betreuung, andere wollen nur bestimmte Bereiche abgeben. Die Kunst liegt darin, die Schnittstellen passgenau zu definieren.
Im Folgenden werden fünf typische Modelle vorgestellt, bei denen sich Unternehmen und Managed Cloud Provider die Verantwortung teilen. Ob es um den kompletten Betrieb sämtlicher Ebenen geht oder lediglich die Überwachung zentraler Systeme – für jeden Bedarf gibt es eine Lösung
In diesem Szenario überlässt das Unternehmen sämtliche IT-Schichten dem Dienstleister. Angefangen bei der zugrunde liegenden Hardware-Infrastruktur über Betriebssysteme und Middleware bis hin zum Monitoring der Anwendungen liegt alles in dessen Händen.
Hier konzentriert sich der Cloud Provider darauf, Server, Storage, Netzwerk und höchstens noch das Betriebssystem bereitzustellen und zu verwalten. Das Unternehmen steuert weiterhin eigene Anwendungen, behält also die Hoheit über Features und Updates dieser Applikationen.
In vielen Fällen ist eine Ebene „oberhalb“ des reinen Infrastruktur-Betriebs besonders anspruchsvoll, zum Beispiel Datenbanken, Middleware oder Container-Orchestrierung (Kubernetes). Der Provider kümmert sich dabei um den reibungslosen Betrieb dieser Plattformteile, das interne Team übernimmt die eigentliche Nutzung und Konfiguration der darauf laufenden Apps.
Hier übernimmt der Cloud-Anbieter die Betreuung einzelner Anwendungen oder Dienste. Das kann ein Shopsystem, ein CRM oder eine spezielle Branchenlösung sein. Der Dienstleister sorgt dafür, dass die App rund läuft, Updates erhält und gegen Ausfälle abgesichert ist.
Nicht immer ist eine umfassende Betreuung nötig. Viele Unternehmen holen sich einen Managed Cloud Anbieter ins Boot, um ganz bestimmte Bereiche zu managen – zum Beispiel Backups, Disaster Recovery, Security-Überwachung oder Lasttests.
Automatisierte Deployments und Tests (CI/CD) profitieren stark davon, wenn Plattformebene oder Infrastruktur professionell gemanagt werden. Das verkürzt Entwicklungszyklen und erhöht die Zuverlässigkeit.
Wer gerade im Bereich Applikationsbetreuung oder Punktunterstützung unterwegs ist, sollte klären, wie Backups erstellt und wiederhergestellt werden können. Viele Managed Cloud Anbieter bieten hier Services an, die sich exakt auf den gewünschten Betriebsschnitt zuschneiden.
Insbesondere bei geteilten Verantwortlichkeiten (z. B. Infrastruktur bei einem Anbieter, Applikation beim Unternehmen) muss klar definiert sein, wer für welche Sicherheitsaspekte zuständig ist. Dabei helfen Compliance-Kataloge und ein funktionierendes Rollen- und Rechtekonzept.
Ein präziser Vertrag regelt alle Aufgaben, vom Patch-Management bis zur Incident-Eskalation. Für jede Stufe der Verantwortlichkeit sollte klar sein, welcher Service-Level gewährleistet wird und wo die Zuständigkeit des Unternehmens beginnt oder endet.
Gute Abstimmung zwischen internem IT-Team und Dienstleister ist essenziell. Mit regelmäßigen Reports und Meetings lassen sich Auslastung, Performance und Security verbessern. Gerade bei Schnittstellen wie dem Plattformmanagement ist ein ständiger Informationsfluss unabdingbar.
Welche Workloads sollen gemanagt werden, welche nicht? Gibt es Legacy-Systeme, die noch nicht cloudfähig sind? Eine gründliche Bestandsaufnahme klärt die Migrationsreihenfolge und identifiziert mögliche Hürden.
Je nach Größe und Komplexität kann es sinnvoll sein, zunächst einzelne Services (etwa Backup) auszulagern, bevor weitere Bereiche folgen. So lassen sich Risiken kontrollieren und Erfahrungen sammeln.
Cloud-Setups sind kein starres Gebilde. Steigen oder sinken Anforderungen, kann sich der Betriebsschnitt anpassen. Beispielsweise kann ein Unternehmen von punktueller Unterstützung auf komplette Applikationsbetreuung wechseln, wenn Workloads stark wachsen.
Managed Cloud ist nicht zwangsläufig ein „Alles oder nichts“-Konzept. Je nach Bedarf können Unternehmen ganz verschiedene Betriebsschnitte definieren: von der kompletten Übernahme sämtlicher IT-Komponenten und Anwendungen bis hin zur punktuellen Unterstützung bei speziellen Aufgaben.
Wer einen passenden Mix findet, profitiert von Planbarkeit, Sicherheitsstandards und zielgerichtetem Support, ohne dabei die Kontrolle über eigene Kernprojekte zu verlieren. So wird Cloud-Betrieb flexibel handhabbar und kann sich Schritt für Schritt mit dem Unternehmen weiterentwickeln.
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